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Malkwitz ist ein sehr altes Dorf und wird schon 1215 unter den bischöflichen Besitzungen erwähnt. Es gehörte zu den Dörfern des ehemaligen bischöflichen Gerichts Malente. Die Dorfschaft Malkwitz musste zu damaliger Zeit Hofdienste für Rothensande leisten. 1776 wurden sie gegen eine jährliche Abgabe davon befreit. Das Gut Rothensande in Malente diente in den 50er Jahren als Kulisse der bekannten Immenhof-Verfilmung.
Der Grundstein des Wohnhauses vom Ingenhof wurde 1868 von einem Herrn Blunck gelegt. In der Nacht vom 19./20. Juni 1899 zerstörte ein Feuer die beiden großen Scheunen des Hofes. 1923 stockte der damalige Besitzer August Schröder das einstöckige Wohnhaus um ein Etage auf und gab dem Hof zu Ehren seiner Frau den Namen Ingenhof. So erfuhren die Hofgebäude über die Jahre viele Umbaumaßnahmen. Herrn Schröder gehörten zu der Zeit noch weitere Hofstellen im Dorf. Da er aber der Spielsucht verfallen war, wurde im Laufe der Zeit ein Hof nach dem anderen veräußert. 1927 kaufte Wilhelm Bernsau den gesamten Betrieb für 300.000 Mark.
Im Mai 1942 heiratete der Sohn der Familie Bernsau Frau Hanna Röeschel aus Breslau. 6 Jahre später starb er an Leukämie. 1950 beschloss die Witwe, einen Verwalter für den Ingenhof zu suchen und schaltete eine Annonce im Hamburger Abendblatt. Die Wahl fiel auf den aus dem Osten geflohenen Landwirt Oskar Engel, der im Mai 1950 seine Tätigkeit auf dem Ingenhof antrat. Im Oktober 1950 wurde die Hochzeit von Hanna Bernsau und Oskar Engel gefeiert. Sie erwarten ihr erstes Kind: Wolfgang Engel.
Durch einen Blitzschlag ausgelöst, brannte der Ingenhof am 17. Juni 1968 nieder. Lediglich das klassizistische Wohnhaus konnte von den historischen Gebäuden gerettet werden. Auf den Grundmauern basierend erfolgte in den kommenden Jahren der Wiederaufbau.
Noch in den siebziger Jahren wurden in Malkwitz acht Bauernhöfe bewirtschaftet.
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